(Raid-)Monitoring in Zabbix LSI MegaRAID SAS 9260-4i

Beim Betrieb eines RAID-1 möchte man üblicherweise über einen Ausfall einer Platte möglichst sofort informiert werden, um sie schnellstmöglich tauschen lassen zu können. Nach Installation des CIM-Providers von LSI für den LSI MegaRAID SAS 9260-4i wird auf der Hardware-Monitoring-Seite im vSphere-Client der Status des RAID angezeigt. Eine aktive Alarmierung ist aber nur in der kostenpflichtigen Version … Continue reading “(Raid-)Monitoring in Zabbix LSI MegaRAID SAS 9260-4i”

Beim Betrieb eines RAID-1 möchte man üblicherweise über einen Ausfall einer Platte möglichst sofort informiert werden, um sie schnellstmöglich tauschen lassen zu können.
Nach Installation des CIM-Providers von LSI für den LSI MegaRAID SAS 9260-4i wird auf der Hardware-Monitoring-Seite im vSphere-Client der Status des RAID angezeigt. Eine aktive Alarmierung ist aber nur in der kostenpflichtigen Version und bei Betrieb eines vCenter möglich – der vSphere-Client allein hat keine Alarmierungsfunktionalität.
Als Alternative installieren wir das “MegaCli” (ein Kommandozeilentool zum Management des RAID-Controllers) auf dem Host und richten ein Skript ein, das regelmäßig Hardwarestatus-Informationen zusammenstellt und per SCP an einen Server schickt, auf dem die Informationen weiter ausgewertet werden können.
In unserem Beispiel verwenden wir die Monitoring-Software “Zabbix”, für die wir ein Skript, User-Parameter und ein Template zur Verfügung stellen. Mit etwas Erfahrung sollten sich die Skripts aber auch für andere Monitoring-Systeme anpassen lassen.

Skriptinstallation auf dem ESXi-Host

MegaCli installieren

In diesem Abschnitt der Installationsanleitung ist beschrieben, wie wir den MegaCli installieren.

Verzeichnis für die Skripts einrichten

Da der Großteil des ESXi-Dateisystems beim Booten neu zusammengesetzt und vorige Inhalte damit gelöscht werden, brauchen wir einen “sicheren Ort” für unsere Skripts und Dateien. Wir entschließen uns, ein Unterverzeichnis des Datastores zu benutzen, hier /vmfs/volumes/datastore1/lsi. Dieses legen wir an.
[bash]mkdir /vmfs/volumes/datastore1/lsi[/bash]

SSH-Key vom Monitoring-Server übertragen

Die fertigen RAID-Informationen sollen per SCP auf den Monitoring-Server geschickt werden. Damit dies automatisiert und ohne Kennworteingabe geht, brauchen wir ein “Identity-File”, sprich den SSH Private Key des gewünschten Users auf dem Monitoring-Server.
In unserem Beispiel hat der Monitoring-Server den Hostnamen centaurus.tianet.de und der User heißt zabbix
Mit dem Kommando ssh-keygen erzeugen wir auf dem Monitoring-Server ein solches, falls der User noch keins hat. Die Passphrase lassen wir leer, da der ESXi-Host ohne Kennworteingabe den Key benutzen können muß.
[bash]zabbix@centaurus:~$ ssh-keygen
Generating public/private rsa key pair.
Enter file in which to save the key (/home/zabbix/.ssh/id_rsa):
Enter passphrase (empty for no passphrase):
Enter same passphrase again:
Your identification has been saved in /home/zabbix/.ssh/id_rsa.
Your public key has been saved in /home/zabbix/.ssh/id_rsa.pub.
The key fingerprint is:
4c:60:c9:cb:0f:e4:92:c4:2a:40:60:86:af:82:0f:7b zabbix@centaurus
The key’s randomart image is: […][/bash]
Die Datei id_rsa kopieren wir per SCP auf den ESXi-Host ins richtige Verzeichnis. Dazu brauchen wir das Root-Kennwort.
[bash]zabbix@centaurus:~$ scp .ssh/id_rsa root@esxi.tianet.de:/vmfs/volumes/datastore1/lsi/centaurus_zabbix_id
The authenticity of host ‘esxi.tianet.de (5.9.86.110)’ can’t be established.
RSA key fingerprint is 77:d8:25:f8:40:16:e6:6c:36:c1:ed:5f:8f:99:6e:b0.
Are you sure you want to continue connecting (yes/no)? yes
Warning: Permanently added ‘esxi.tianet.de,5.9.86.110’ (RSA) to the list of known hosts.
Password:
id_rsa 100% 1675 1.6KB/s 00:00[/bash]
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